On the Edge (2002)
On
the edge
Selbstmord?! In der Psychiatrie lernt der 19jährige
Jonathan Breech (
Cillian Murphy
) alles über sich und mit Rachel (
Tricia
Vessey
) auch die Liebe kennen. Irisches Jugenddrama von
John Carney
mit
Stephen
Rea
.
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Starttermin
Big name
/
Wertung
Länge
Unter-
haltung
Span-
nung
Sortie
Musik
Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt
06.06.2002:
On the touchy
****
*
***
*
****
*
*****
****
70%
Class:
Stagecraft
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Regie:
John Carney
Inhalt:
Jonathan's Vater ist tot.
Irgendwie hat das Leben für Jonathan (
Cillian Murphy
) keinen Sinn mehr. Er
beschließt eine letzte schöne Nacht zu verbringen und dann mit seinem Vater zusammen
über eine Klippe zu stürzen. Doch unglücklicherweise überlebt er den Autounfall. Nun
hat er die die Folgen seiner Tat zu tragen: Gefängnis oder Krankenhaus, geschlossene
psychiatrische Anstalt…

Er entschließt sich
für letzteres und kommt in die Gruppe von Dr. Figure (
Stephen Rea
), der seine
Patienten hauptsächlich mit alternativen Methoden behandelt und damit auch Erfolge
verzeichnet. Alle Selbstmordgefährdeten haben ihm versprochen sich einige Wochen, bis zum
Neujahrstag nichts anzutun.
Obwohl das Leben in der geschlossenen Station mehr als langweilig ist, lebt sich
Jonathan nach und nach ein. Mit der hübschen Rachel (
Tricia Vessey
) macht er
eine seltsame sexuelle Erfahrung, die ihn erschreckt. Mit Toby (
Jonathan Jackson
)
entflieht er nachts und geht in den Pub. Zwischen Jonathan und Rachel entwickelt sich ganz
langsam eine Art von Beziehung. Aber auch Toby ist an Rachel interessiert…

Kritik:
Selbstmord ist ein schwieriges
Thema. Regisseur
John Carney
, der auch mit
Daniel James
zusammen das
Drehbuch geschrieben hat, konzentriert sich daher auf die Erfahrungen und persönlichen
Geschichten seiner drei Hauptcharaktere. Dabei erhalten
Jonathan Jackson
,
Tricia
Vessey
und
Cillian Murphy
die Gelegenheit, in zahlreichen Szenen zu
vermitteln, was in ihren Köpfen vorgeht. Besonders
Cillian Murphy
gelingt das
ausgesprochen gut.
Es dürfte allerdings in der heutigen Zeit schwer sein, eine solche
Klinik zu finden, die völlig auf antidepressive Medikamente bei der Behandlung
verzichtet. Trotzdem schafft es
Stephen Rea
als Dr. Figure wunderbar, die
Überzeugung auszudrücken, dass seine Art der Behandlung die richtige ist.
Leider verlieren sich einige Handlungsstränge gegen Ende des Films. Während auf die
Phase der "Fast-Beziehung", die die beiden verliebten Patienten ja eigentlich
gar nicht haben dürfen, besonders viel Wert gelegt wird, fehlt z.B. jede Auflösung zu
Rachels sexuellen Eigenheiten…
On the Edge ist trotz einiger komischer Elemente keine leichte Kost. Der Film zeigt
Personen, keine Helden, mit Schicksalen und Ängsten, wie sie sehr viele Menschen erleben
und ist auf jeden Fall sehenswert.
Originaltitel:
On the edge
Dieser Film wurde bewertet von:
RS(70%)
Texte:
RS
